Johannes Brahms: Ein Deutsches Requiem

Samstag, 4. Mai 2019 | 20:00 Uhr | Französische Kirche Bern  
Sonntag, 5. Mai 2019 | 17:00 Uhr | Französische Kirche Bern  

Seligkeit und Trost
Das Deutsche Requiem von Johannes Brahms ist eines der bedeutendsten Chorwerke der deutschen Romantik. Es entstand in einer Zeit der allgemeinen religiösen Skepsis, von der auch Brahms nicht frei blieb. Insofern ist das Requiem keine Totenmesse im Sinne der lateinischen kirchenmusikalischen Tradition. Brahms ging es nicht um ein Komponieren entlang der katholischen Liturgie; er wollte sich keiner kirchlichen Dogmatik unterwerfen, sondern nahm sich die Freiheit, die ihm entsprechenden Texte aus dem Alten und Neuen Testament selbst auszuwählen und in deutscher Sprache zu halten.

Anstelle der traditionellen Bilder von der Erlösung durch Christus am Tag des Jüngsten Gerichts setzte er den zentralen Gedanken von Trauer, Trost und Hoffnung und betonte damit eine Hinwendung zum Diesseits. Es gilt, der Toten zu gedenken und die Lebenden zu trösten.

«Selig sind, die da Leid tragen, denn sie sollen getröstet werden» – der erste Satz nach Worten aus der Bergpredigt ist gleichsam das Moto, das über dem ganzen Werk steht. Nicht zuletzt hat dieser Blick des Komponisten über konfessionelle Grenzen hinweg auf das menschlich Wesentliche bewirkt, dass das Deutsche Requiem seinen
Weg in die Herzen der Menschen gefunden hat.

Der Cantate Chor Bolligen, das Vokalensemble Belcanto Bern und das Orchester le buisson prospérant freuen sich, zusammen mit den Solisten Sophie Klussmann und Milan Siljanov, Sie zu dieser Aufführung unter der Leitung von Jörg Ulrich Busch einladen zu dürfen

Flyer

Vorverkauf ab 25. März über www.cantatechor.ch
oder per Telefon 079 898 26 16 (
Montag, Donnerstag, Freitag 9–11 Uhr)
Abendkasse: 45
Minuten vor Konzertbeginn
Erwachsene Fr. 55.– / 45.– / 35.– / 25.–
Kinder, Lernende und Studierende: je Fr. 10.– Reduktion

 

 

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